Sonntag, 1. Juni 2014

Info: wie geht es mir aktuell?

Meinen alten Blog über Histaminintoleranz habe ich als Anhaltspunkt für Betroffene stehen gelassen, vielleicht findet sich jemand wieder und hat ähnliche Beschwerden. Da mir das Internet und vorallem auch Blogs/Foreneinträge von Anderen am meisten weitergeholfen haben finde ich das sehr wichtig!

Ich wurde in letzter Zeit öfters angeschrieben und gefragt wie es mir aktuell geht. Wie ich es geschafft habe von diesen Beschwerden wegzukommen. Deshalb berichte ich nun darüber.

Als Erstes möchte ich sagen, dass das Thema "chronische Magen-Darm-Beschwerden" wirklich sehr umfangreich ist. Es kann an sehr vielen Gründen liegen, warum man diese Beschwerden hat. Ich würde mich nicht richtig als "geheilt" bezeichnen. Meine Informationen und mein Werdegang erzählt über meine persönliche Erfahrung damit. Ich bin kein Arzt und kann deshalb Niemandem eine genaue Diagnose geben oder eben ein Patentrezept mitgeben! Aber eventuell findet jemand Anhaltspunkte und Ideen um für sich selber eine Besserung zu erzielen.

Kurz zu meinen Beschwerden heute und zur Zeit der HI:

2012 HI Zeit: Laktoseintoleranz, Fructoseunverträglichkeit, Sorbitunverträglichkeit, Glutenunverträglichkeit...kurz und knapp JEDES Essen war mit Beschwerden verbunden! Beschwerdebild: Magen-Darm-Beschwerden, Hautjucken, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Nerven lagen blank, Hautunreinheiten, Angststörrung, Zittern, Hitzewallung, starkes Schwitzen, brüchige Fingernägel
2014 aktuell: Leichte Laktoseintoleranz, ab und zu leichte Probleme mit Fructose (ich esse wenig Obst, dafür mehr Gemüse), keine HI Beschwerden mehr! Das Beschwerdebild ist weg!

Meine Sicht von heute auf meinen Krankheitsverlauf sieht nun wie folgt aus:

Es ging alles schleichend bei mir los und angefangen hatte alles mit leichten Magen-Darm-Beschwerden, die ich anfangs ignorierte und auf die Ernährung schob (zu viel Vollkorn, Zwiebeln, Hülsenfrüchte etc.). 
Dann kam nach einer Weile eine starke Erschöpfung und Antriebslosigkeit dazu. Ich wurde immer schneller müde und bin sogar am Wochenende schon um 20 Uhr eingeschlafen. Trotz langem Schlaf war ich immer müde und kraftlos. 
Irgendwann kamen dann starke Nacken und Rückenschmerzen dazu, die ich anfangs auf meinen Büroalltag schob und ignorierte. Als die Schmerzen dann aber immer schlimmer wurden fing mein Ärztemarathon an. Am Ende kam raus, dass ich eine "rheumatische Erkrankung haben soll". Das war nun wenigstens eine Diagnose. Meine Lebensqualität hatte schon extrem gelitten und wenn man sich täglich kraftlos und schlapp mit Rückenschmerzen ohne Ende fühlt, dann ist eine Diagnose wirklich eine Erleichterung (mag verrückt klingen, für Leute, die sowas nicht durchgemacht haben). Die Hausärzte davor erzählten mir alle etwas von psychosomatisch. Zu diesem Thema komme ich später noch. Meine Sicht zu dieser Aussage hat sich nämlich komplett verändert und würden die Ärzte besser mit ihren Patienten reden, dann ist dieses Wort garnicht so schlimm. Leider bringen sie es nicht richtig rüber (das bezieht sich nicht auf alle Ärzte, bestimmt mag es auch welche geben, die sowas besser vermitteln).

Ich hatte also "Rheuma". Das bedeutete für mich: extrem viele Medikamente, die den Magen-Darm angreifen! Vorallem, da ich neu mit der Diagnose war und mir natürlich keins der verschriebenen Medikamente geholfen hatte. Da hieß es dann Durchtesten! Von jedem Gift etwas. 

Das war der Zeitpunkt bei dem mein Darm dann einfach richtig fertig war. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich HI, LI, FI, SI... 

Ich habe mein ganzes Leben schon ungerne Medikamente genommen. Selbst Aspirin so gut wie nie. Da war das dann wirklich der Supergau für mich. Allerdings war ich viel zu naiv und hab vor lauter Verzweiflung die Diagnose "Rheuma" zu schnell akzeptiert. Keiner in meiner Familie hat diese Erkrankung. Mein Verlauf der Erkrankung ist zudem sehr unttypisch. Die rheumatischen Beschwerden kamen schwankend. Ein Tag gut und komplett schmerzfrei, dann wieder Schmerzen, dann wieder gut... 

Das war dann die Zeit wo ich anfing Alles zu hinterfragen. Die Magen-Darm-Beschwerden stellten die starken Rheumaschmerzen fast schon in den Schatten. Ich machte mich schlau was man alles machen kann um seinen Darm zu sanieren (der Werdegang ist im Blog genau beschrieben).

Geholfen haben mir wirklich folgende Ansätze:

  • Heilfasten ca. 5 Tage mit Abführtag und anschließenden Aufbautagen (wie im Blog von mir dokumentiert bzw. im GU Buch beschrieben) - das beruhigt den Darm, ist allerdings nicht ganz einfach. Aber die Aussicht auf die Verbesserung spornt einen wirklich an, so ging es mir! Im Anschluss hatte ich eine enorme Verbesserung. Man sollte sich aber wirklich Urlaub nehmen. Ich habe 2 Tage gearbeitet und kann das nicht empfehlen! Auch aktuell lege ich mal einen Fastentag ein mit Tee/Wasser und Brühe, wenn ich merke, dass mein Darm das braucht und es hilft nach wie vor! Bei dem einen Tag dann natürlich ohne Abführen.
  • Im Anschluss an das Fasten habe ich das Darmsanierungsmittel Mutaflor eingenommen. Die Kapseln als Großpackung, komplett durch wie in der Anleitung beschrieben. Das mache ich 1x im Jahr auch weiterhin als Kur. Mir hat es sehr geholfen.
  • Ich habe die Schmerzmittel, die ich wegen der rheumatischen Erkrankung genommen habe abgesetzt. Das war zum Glück eine Zeit, in der sie nicht so schlimm waren!
Doch all das war nur "Schadensbegrenzung" - irgendwas muss grundsätzlich schief laufen bei mir, wenn ich rheumatische Beschwerden habe, mein Magen-Darm rebelliert, ich mich mit Mitte 20 fühle wie eine alte Frau. Meine Lebensqualität war gleich 0. Ich hatte keine Perspektive mehr. Dabei war ich doch immer ein so fröhlicher, kreativer und energiegeladener Mensch. 

Nun der Blick auf die Vergangenheit, seit wann passiert das alles mit mir? Was ist in dieser Zeit geschehen? Irgendwie muss ich vom Weg abgekommen sein. Ich stellte mir selber Fragen und musste diese selbstkritisch beantworten. Es sind Dinge, die man sich selbst nicht gerne eingestehen will, aber wenn es eventuell hilft? Das Wort psychosomatisch ging mir wieder durch den Kopf. Ärzte teilen einem dieses Wort mit, wenn sie durch Untersuchungen nichts feststellen können. Die Ärzte, die ich kennengelernt habe teilen einem dies aber sehr ungeschickt mit. Man wird mit diesem Wort abgestempelt und allein gelassen. Psychosomatisch = man bildet sich alles nur ein, man soll einfach mal lockerer werden und seine "Wehwehchen" nicht so ernst nehmen! Das ist wie ein Faustschlag ins Gesicht, wenn man ein sollches Beschwerdebild hat und richtig leidet! Das weiß jeder, der diese Beschwerden hat/hatte und alle die sowas nicht durchgemacht haben können einfach nicht mitreden. Ich musste mir selber diese Sprüche von Ärzten anhören. Sogar, dass ich doch einfach heiraten und Kinder bekommen soll, denn dann legt sich das automatisch und von selbst - dass ich den Arzt nach diesem Gespräch gewechselt habe versteht sich von selbst! - Ich war fassungslos!

Aber nun zu der Frage, was ist passiert mit mir?
Kurz bevor alles anfing habe ich einen neuen Job bei einem anderen Unternehmen angenommen und war überglücklich, voller Energie und hoch motiviert! - eigentlich alles gut! Aber leider war ich auch total perfektionistisch, zudem ein Ja-Sager und mein schlimmster Kritiker. Das wurde noch ergänzt durch eine extrem hektische Vorgesetzte, deren soziale Kompetenz sehr verbesserungswürdig war.
Ich habe mich in kürzester Zeit eingearbeitet und viel Eigeninitiative ergriffen, denn sonst wäre das nicht möglich gewesen. Es gab viel Kritik und wenig Lob was ich unter Mangel an soziale Kompetenz verstehe. Mein Selbstwertgefühl wurde ordentlich runtergezogen. Selbstkritisch muss ich dazu heute sagen, dass ich auch eher zu der "schüchteren Art" Mensch zähle. Das genaue Gegenteil meiner Vorgesetzten und ich bot ordentliche Angriffsfläche. Diese Kritik, das wenige Lob (zu unrecht, denn ich leistete gute Arbeit) nahm ich mit nach Hause. Ich grübelte, ich konnte nicht schlafen und ich war deprimiert. So ging es dann schleichend weiter, bis ich irgendwann Magenschmerzen bekam, wenn der Sonntag kam und zu Ende ging, denn Montag ging es wieder auf die Arbeit. Da die Magen-Darm-Beschwerden und das depressive Gefühl nun alltäglich war, litt mein Selbstwertgefühl noch mehr und einige Kollegen nutzten das noch zusätzlich aus. Ich wehrte mich nicht mehr bei Ungerechtigkeiten, stand nicht für mich ein und so ging das immer weiter. Ich bekam Hitzewallungen und eine Angststörrung als ich in der Bahn saß. Es war so ein vernichtendes Gefühl.

Meine Beziehung litt darunter, meine Freundschaften wurden abgebrochen in dieser Zeit, Hobbys hatte ich keine mehr, denn mir fehlte Lust/Freude und Kraft.

Was fällt einem als Erstes ein, wenn man diesen Werdegang so liest? Jetzt aktuell? Defintiv war ich ausgebrannt. Aber wer würde sowas schon bei einer Büroangestellten vermuten? Das ist eher was für Anwälte und Leute die richtig stressig Jobs haben. Deshalb hat es niemand gemerkt und ich schon am aller wenigsten. 4 meiner 5 Arbeitsjahre in dieser Firma liefen so wie oben beschrieben und wenn das mal kein Dauerstress ist, dann weiß ich auch nicht. Viel Arbeit in Form von "Arbeit" hat mich NIE gestresst, sowas mache ich auch richtig gerne. Was mich allerdings gestresst hat, war die ständige ungerechte Kritik, die auch plump rübergebracht wurde und absolut kein Lob! NATÜRLICH auch mein sensibler Charakter, denn so Vorgesetzte und Menschen gibt es überall. Wichtig ist es eben schon, wenn man selber stark genug ist und sowas nicht an sich herankommen lässt. Ich war lieb und schüchtern und eben auch sensibel (so Menschen gibt es), dass sind nicht die Klassenclowns, sondern diejenigen, die still am Rand sitzen und lieber beobachten als selber im Mittelpunkt zu stehen. Das sind aber auch die, die durch ihre Beobachtung eine super Menschenkenntnis haben, in Ruhe super kreativ sind und einwandfreie Arbeit verrichten! Es ist keine Schwäche nicht immer im Mittelpunkt stehen zu wollen.

Mir wurde das zum Verhängnis, denn darauf wird keine Rücksicht genommen. Ein Klassenclown kommt weiter als jemand der sensibel ist! Qualität? Egal!

Meine ersten Rheumabeschwerden kamen dann direkt nach meinem ersten "Nervenzusammenbruch", diesen hatte ich als ich über Wochen an etwas gearbeitet habe und mein Herzblut genau in diese Arbeit reingesteckt habe. Ich wollte es "perfekt" machen! Der Tonfall, die hektisch/hysterische Art meiner Vorgesetzten, die erneute Kritik, kein bisschen Lob führten dazu, dass der seidenen Faden riss, andem mein angekratztes Nervenkostüm hing.

Zusammengefasst:
  • Ich habe kein Rheuma! Ich hatte rheumatische Beschwerden, was aber nicht die Diagnose Rheuma rechtfertigt!
  • Ich bin der Meinung, dass ich einen Burn-Out hatte und keiner hat es germerkt, ich auch nicht! 
  • Folge: Eine Nebennierenschwäche, die den Hormonhaushalt stört und alles aus dem Gleichgewicht bringt 

Zum Thema Nebennierenschwäche habe ich hier einen interessanten Link:


KLICK 

Ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt. Da ich immer wieder von rheumatischen Beschwerden heimgesucht wurde, auch nachdem es meinem Magen-Darm schon besser ging. Ich habe viel an mir gearbeitet. Ich habe wirklich versucht gelassender zu werden. Nicht mehr zu grübeln, weniger Wert darauf zu legen was andere Menschen von mir denken! In den Tag zu leben statt alles durchzuplanen. Sachen zu finden, die mich entspannen. Das alles geht aber nicht so einfach, wenn man schon so tief drin steckt in dem Beschwerdebild.

Aufgrund meiner Diagnose "Rheuma" kam ich natürlich leicht an Cortison. Ich wollte das Medikament nie nehmen, wegen der Laktose (die in jedem Mittel drin ist). 
Ich habe mich dann über eine Dosierung schlau gemacht, wenn man eine Nebennierenschwäche hat und angefangen es zu nehmen. Ich hatte sowieso aktuelle Beschwerden mit Finger/Knie und Rücken. Es hat die rheumatischen Beschwerden vertrieben - klar, ist es ist ja auch das Rheumamedikament Nr.1! Allerdings wurden mit der Einnahme auch mein Hautbild besser, die Laktoseintoleranz hat sich noch mehr verbesser, brüchige Fingernägel waren weg un dich war extrem Energiegeladen. Cortison hat quasi einen Rundumschlag gemacht und alles Schlimme vertrieben. Meine Vermutung deshalb: Nebennierenschwäche durch zu langen Dauerstress, deshalb haben auch alle anderen Rheumamedikamente nicht gewirtkt. Cortison war das Richtige, mein Körper hat es selber nicht mehr ausreichend produziert.

Wichtig ist mir aber trotzdem, dieses Medikament irgendwann los zu werden. Deshalb ist das aller Wichtigste für mich mein Stressverhalten zu ändern.

Ich lasse mich nicht mehr von anderen Menschen stressen. Überlege mir sehr genau ob sich lohnt über etwas aufzuregen. Habe gelernt auch NEIN zu sagen! Muss nicht Everybody's Darling sein. Energy Sucker (das sind Freunde, die einen immer nur runterziehen, die neidisch/eifersüchtig sind, die einen verletzen, die einem die Laune verderben) brauche ich nicht in meinem Leben.

Ich habe das Laufen für mich als Hobby entdeckt und entspanne bei meinen Waldläufen. Ebenfalls lebe ich meine Hobbys: Kochen, Beauty, Mode und Fotografie in meinem aktuellen Blog aus. Auch eine Ausgabe Womens Health entspannt mich :)
Ich habe wieder eine Perspektive und sehe positiv in die Zukunft. Das alles hängt natürlich damit zusammen, dass ich die Schmerzen und Beschwerden nicht mehr habe. Aber es trägt dazu bei, dass ich dauerhaft besser mit Stress klar komme und somit verhindert, dass dieser ganze Albtraum wieder kommt.

Die Fragen, die man sich nun selber stellen kann:


  • Habe ich Stress im Leben? (negativen oder positiven) - nach meiner Hochzeit gab es eine Quittung mit ordentlichen rheumatischen Schmerzen, denn auch wenn es der schönste Tag im Leben ist, so ist die ganze Vorbereitung und der Druck des Tages extrem stressig
  • Gehe ich noch Hobbys nach? Habe ich die Kraft dafür? Oder bin ich antriebslos und erschöpft?
  • Bin ich ein kopflastiger Mensch? Viel grübeln und zu Herzen nehmen
  • Bin ich ein perfektionistischer Mensch? Will ich es allen recht machen, kann ich nicht NEIN sagen?


Wenn man ein gelassener Mensch ist und eigentlich alles super läuft mit Hobbys und dem Freundeskreis etc. dann können Magen-Darm Beschwerden vermutlich eher an einer Antibiotikatherpie liegen als an sowas. Findet man sich jedoch beim Thema Stress, Erschöpfung etc. wieder dann kann das vielleicht die Ursache sein. Und wenn die Ärzte, das etwas verständnisvoller ansprechen würden und auch sinnvolle Tipps geben würden statt einen einfach im Regen stehen zu lassen als wäre man verrückt, dann finde ich das Thema "psychosomatisch gar nicht mehr so schlimm, wenn es angesprochen wird!


So ein Stressprofil kann man testen lassen. Ich habe meine Labortests immer über dieses Labor machen lassen und war sehr zufrieden mit der Abwicklung.

 Verisana
 
Das kann man dann machen, wenn man keinen Arzt findet, der einem bei diesem Thema unterstützt.

Das war nun alles etwas lang, aber ich wollte auch ausführlich alle Themen ansprechen. Eventuell hilft es jemandem? Wie gesagt, dass ist mein Werdegang und ich bin kein Arzt. 

LG
Amysa

Mittwoch, 1. Mai 2013

Zuckerfrei - beschwerdefrei

Momentan lebe ich weiter zuckerfrei soweit es geht und das bedeutet für mich beschwerdefrei.
Es könnte natürlich auch sein, dass das Mutaflor schon wirkt oder die 2TL Apfelessig morgens was ausrichten. Ich glaube aber auch, dass es am Verzicht auf Zucker liegt.

Mein Hautbild hat sich seitdem auch wieder verbessert ;-)

Wäre schön, wenn das so bleibt.

Ich bin jedoch auch realistisch und sage, dass ich nicht denke, dass eine dauerhaft zuckerfreie Ernährung umsetzbar ist. Hiermit meine ich den totalen Verzicht auf Zucker d.h. auch Fructose und Honig mit eingeschlossen. Das ist zwar anfangs bei einer Anti-Pilz-Diät sinnvoll aber meiner Meinung nach nicht umsetzbar für das Leben.

Ich strebe eine weiterhin zuckerarme Ernährung an und hoffe das für mich umsetzen zu können.


Samstag, 27. April 2013

Pilze im Darm - weitere Besserung - interessanter Link

Ich halte mich weiterhin an die Anti-Pilz-Diät, nehme Mutaflor Kapseln und trinke morgens nüchtern 1 Glas Wasser mit 2 TL Apfelessig. Zudem gibt es jeden Morgen und Abend 1 Naturjoghurt mit 1/2 EL Darmflora Restore.

Gestern auf der Arbeit gab es bei mir einen gemischten Salat ohne Dressing, da in meinem laktosefreien Dressing Zucker ist und eine Portion Vollkornnudeln mit Gemüse.

Abends habe ich mir dann Fisch (Scholle) zubereitet mit Spiegelei und einer Scheibe Vollkornbrot.

Ich habe weiterhin keine Probleme und nehme seitdem wieder ab statt zu.

Heute früh habe ich neben meinem Vollkornbrot mit Frischkäse und dem Joghurt auch eine reife Banane probiert. Reife Bananen sollen ja weniger Fructose haben als frische Banenen. Bis jetzt habe ich noch keine Beschwerden.

Ich habe mein Stöbern im Internet zu dem ganzen Thema Pilzerkrankung einen sehr interessanten Link gefunden. Ich finde mich da 1:1 wieder und es ist das Beste was ich zu dem Thema bis jetzt gefunden habe:



Ich bin gespannt wie es weiter geht. Das Thema Pilzerkrankung habe ich schon öfters auf meiner Liste gehabt, weil das Beschwerdebild einfach 100% passt. 

Ich hatte des öftern Soor (Pilzbefall im Rachen) und der HNO hat hierzu nur gesagt:
Das ist "Schnodder" (Dreck) - klasse Antwort !!! Er hatte das nicht mal genau untersucht. 

Ich hatte des öfteren einzelne Pilze auf der Haut (meist an den Beinen).
Hierzu wurde mir eine Salbe verschrieben, das war auch die Zeit wo mein Arzt von den Darmproblemen wusste und er hat keinerlei Bezug dazu hergestellt.

Ich hatte sehr oft eingerissene Mundwinkel und weiße Schuppung auf der Oberlippe. Keine trockenen Lippen, sondern weiß/silberne Schuppen.
Hierzu der Arzt: Das ist klassische trockene Haut, viel cremen hilft! - das hat nicht geholfen und ging monatelang nicht weg, es tat sogar extrem weh wie eine Verbrennung.

Laboruntersuchungen haben jedoch gezeigt, dass ich keine Pilze im Darm habe, jedoch gibt es hierzu geteilte Meinungen ob so eine Untesuchung das auch 100% bestätigen kann. Sitzt der Pilz sehr hartnäckig an der Darmwand, dann kann kommt er meistens garnicht mit dem Stuhl raus. Somit kann der Test negativ ausfallen und man hat trotzdem eine Übermacht der Pilze im Darm.

In mein Leben würde das auch ziemlich gut passen, denn ich habe im jugendlichen Alter sehr häufig Antibiotika bekommen und hatte Anfang 20 auch schon 2 OP´s gehabt bei denen man auch Antibiotika bekommt. Zudem hatte ich sehr viel Stress (Arbeitsplatzwechsel, Ärger beim alten Arbeitgeber...), da Stress die Verbreitung des Pilzes fördert waren diese Umstände auch sehr schädlich.

Dann ist mir aufgefallen, dass es immer mal wieder kurze Zeiten gab in denen es mir besser ging, diese waren eigentlich immer im Sommer. Ich habe gefragt was da anders war als im Winter und kam dann auf die Ernährung, die im Sommer bei mir meist sehr viel gesünder war und vorallem fast zuckerfrei (keine Süßigkeiten etc) ;-)
Falsche Ernährung fördert nämlich ebenfalls die Pilze. 

Ich bin der Meinung, dass dieses ganze Thema einfach nicht richtig ernst genommen wird von den Ärzten. Kommt man damit an wird man direkt schon ausgelacht nach dem Motto:
"Jeder Mensch hat Pilze im Körper, das ist ganz normal... machen sie sich da mal keine Sorgen, ich glaube eher das liegt an ihrem seelischen Zustand" -wie oft muss man sich sowas eigentlich anhören.

Da platzt mir wirklich der Kragen. Diese Leute haben ihr 0815 schulmedizinisches (vermutlich schon lange nicht mehr aufgefrischtes) Wissen und erlauben sich dann sollche Aussagen zu treffen. Ich bin der Ansicht, dass die Realität so aussieht wie im oben genannten Link beschrieben und das Gute an der Sache ist, dass man mit diesem Wissen sich sehr gut selber helfen kann ohne auf die Ärzte angewiesen zu sein.

Kann sich jemand von euch auch bei diesen Beschwerden wiederfinden? 
Wie sieht es aus, hattet ihr viele Antibiotika Behandlungen in eurem Leben?
Glaubt ihr auch an diese Denkweise?
 

Freitag, 26. April 2013

Erste Besserung

Wenn ich Beschwerden habe, dann geht mir das nicht aus dem Kopf, dann bekomm ich einen Anflug mir alles mögliche an Informationen zu suchen, zu überlegen, zu forschen...

Dass Antibiotika Unruhe im Darm machen ist allgemein bekannt, das stimmt schon. Alledings bekommt jemand der schon jahrelang mit Beschwerden kämpft bei sowas Panik. Geht es wieder weg? Nehme ich die richtigen Mittel? 

Ich nehme nun den zweiten Tag Mutaflor d.h. 1 Kapsel morgens zum Frühstück.

Gestern hatte ich noch starke Beschwerden (wie die ganze Zeit nach dem Antibiotika) und heute geht es mir klasse. Ich fühle mich als hät ich 3 Kleidergrößen über Nacht verloren. Unglaublich...Ich hatte im Vergleich zum Vortag keinen aufgeblähten Bauch.

Was habe ich anders gemacht?

Ich habe mich zusätzlich zum Mutaflor noch nach der Anti-Pilz-Diät ernährt....

Heißt: Kein Zucker, kein Fruchtzucker, kein Honig, kein helles Mehl....


Zu essen gab es gestern Abend Vollkornnudeln mit gedünstetem Gemüse (Zucchini, Paprika, Möhren), ein paar Gewürze. Einen Naturjoghurt zum Nachtisch.

Auch den heutigen Tag ernähre ich mich so und bis jetzt gab es noch keinerlei Unruhen im Magen-Darm-Bereich.

Gefrühstückt habe ich:

Vollkornbrot mit laktosefreiem Frischkäse
Naturjoghurt mit Leinsamen und 1/2 EL Darmflora Restore
1 Kaffee mit laktosefreier Milch

Ich bin gespannt ob dieser Zustand so anhält und natürlich will ich demnächst wieder Obst zum Speiseplan hinzuziehen genau wie kleinere Mengen an Zucker. Aber erst dann, wenn die Darmflora sich wieder erholt hat und die guten Bakterien den bösen überlegen sind ;-)



Gewonnen! Vorstellung: Youtube Channel allergikerkueche

Donnerstag, 25. April 2013

Antibiotika - Teufelszeug

Da bin ich noch einmal auf meinem alten Blog ;-)

Ich denke das Thema passt hier besser rein...

Mir ging es ja eine ganze Weile gut und ich war beschwerdefrei.

Wie das Schicksal es jedoch wollte, durfte ich nicht lange in diesem beschwerdefreien Paradies verweilen.... Ich bekam eine schwere Bronchitis, da jedoch jeder diese Bronchitis in diesem Zeitraum hatte lag es zum Glück nicht an mir, dass ich mal wieder nur die Immunschwächste bin.

2 Wochen war ich krank geschrieben. Beim ersten Arzttermin wollte mir der Arzt Antibiotika verschreiben. Dies konnte ich abwehren, informierte über meine Vorgeschichte bezüglich Darm und meine Erfolge. Das wollte ich nicht aufs Spiel setzen. Ich wollte die Bronchitis so auskurieren.

Trotz auskurieren mit allem drum und dran ging die Bronchitis nicht weg und der Arzt teilte mir mit, dass die Gefahr besteht eine Lungenentzündung zu bekommen ggf. eine chronische Bronchitis. Ich hatte Angst davor und sagte dem Antibiotika zu.
3 Tage sollte ich es nehmen.

Ich find natürlich gleich bei der Einnahme schon an Darmflora Restore zu nehmen, auch danach....
Ich bin jedoch momentan wieder an dem Punkt mit sämtlichen Beschwerden vor meinem Fastenerfolg. Ein zweites Fasten musste ich letztens nach 2,5 Tagen abbrechen, weil ich das Gefühl hatte die Bronchitis würde sonst zurück kommen (die Schwäche war viel stärker als beim ersten Mal fasten).

Eine Welle der Verzweiflung kam über mich. Ich verfluchte das Dreckszeug von Antibiotika und fragte mich warum das genau jetzt so kommen musste.

Momentan starte ich einen Versuch mit Mutaflor in Sachen Darmsanierung. Behalte meinen gesunde Ernährung bei bis ich fit bin für einen zweiten Fastenversuch den ich dann nochmal so umsetzen will wie beim ersten Mal.

Ich hoffe das klappt.

Beim Gespräch mit einer Freundin, die unter den gleichen Problemen leidet fand ich heraus, dass sie als Jugendliche auch sehr oft Antibiotika bekam genau wie ich. Zudem hatte ich noch meine Schmerzmittelzeit durch die Rheumamedikamente und Operationen. 

Wenn ich nicht kurz vorm Sterben bin, dann werde ich mit Sicherheit nie wieder Antibiotika nehmen!